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GALERIE KOVACEK & ZETTER

Saal Zeremoniensaal

Stand Nr. 34

Schützenswert, unschuldig und wehrlos präsentiert Gottfried Helnwein das dargestellte Mädchen. Der Raum ohne Anhaltspunkt wirkt bedrohlich, die gähnende Leere wie einem immanenten Ereignis vorausgehend. Dem Dunkel steht der klinische, scheinwerferartige Lichtkegel gegenüber, der die porzellanartige Haut des Kindes beleuchtet und sie in den Vordergrund hebt. In den dazwischenliegenden Grenzzonen – den Grauzonen – zeigt sich die virtuose Weichheit der Malerei Gottfried Helnweins. Die Dimensionalität der Motive wird dort in unendlich feinen, fotorealistischen Nuancierungen und Lichtspielen herausgearbeitet. Das dramaturgische Hell-Dunkel, das sich gemalt über die Motive legt, eröffnet ein Spannungsfeld der menschlichen Psyche.

Gottfried Helnwein

„Kind 22“, 2025
Öl und Acryl auf Leinwand, 110 x 85 cm,
Rückseitig signiert: G. Helnwein
Bild: Galerie Kovacek & Zetter, © Bildrecht, Wien 2025

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